Aeroakustik
Strömungsschall gehört zu den Phänomenen, deren Untersuchung eine instationäre Betrachtung der turbulenten Strömung voraussetzt. Eine LES liefert mit den zeitlich aufgelösten turbulenten Schwankungsbewegungen die notwendigen Informationen, um die akustischen Quelleterme nach Lighthills Theorie zu berechnen. Damit werden Einblicke in Ort und Mechanismen der Schallentstehung möglich. Durch eine in den LES-Code MGLET integrierte Lösung der Wellengleichung wird ausgehend von den Quelltermen das Schallfeld berechnet. Mit dieser Methode wird das breitbandige Rauschen einer turbulenten Strömung quantitativ richtig vorhergesagt, wie der Vergleich zwischen Simulation und Experiment zeigt.
Somit ist LES unser Werkzeug für:
- Analyse der Schallquellen
- Analyse der Schallausbreitung
- Quantitative Beurteilung des SPL
Veröffentlichungen:
- J. Kreuzinger, Approach for efficient Aeroacoustic computations in complex geometries, Euromech Colloquium 504, München 2009
