MGLET
Der von KM-Turbulenz benutzte und teilweise selbst entwickelte Strömungslöser MGLET ist ein Finiter-Volumen-Code mit gestaggerter Variablen-Anordnung auf strukturierten kartesischen Netzen. Die Anfänge dieses Softwarepakets reichen in die späten 80er Jahre zurück, in denen die Entwicklung für einen effizienten Strömungslöser für instationäre, inkompressible turbulente Strömungen an der Universität der Bundeswehr begonnen wurde. Dies mündete in dem Code MGLET, der in den 90er Jahren an der TU-München weiterentwickelt wurde. Sein Name steht für "(M)ulti (G)rid (L)arge (E)ddy (T)urbulence". Im Jahre 2005 erwarb KM-Turbulenz MGLET und führte ständige Weiterentwicklungen und Verbesserungen durch. MGLET ist sehr flexibel und hat folgende Eigenschaften:
- Energie- und Massenerhaltend
- wahlweise 2ter oder 3ter Ordnung in der Zeit
- wahlweise 2ter oder 4ter Ordnung im Raum
- Projektionsmehtode für die Durckkorrektur
- massiv Parallel
- lokale Gitterverfeinerung
- große Auswahl an Randbedingungen
- Immersed Boundary Methode für die Beschreibung beliebig komplexer Geometrien
- große Auswahl an Modellen für die Large-Eddy-Simulation: Smagorinsky, Lagrange Smagorinsky, WALE
- mitführen beliebig vieler Skalare
- mitführen masseloser Partikel
- mitführen massebehafteter Partikel
- Validiert mit mehreren unabhängig durchgeführten Experimenten
- Intel Cluster Ready
- Auf vielen Unterschiedlichen Plattformen portiert: SGI-ALTIX, Hitachi SR8000, ....
